Valve, der Gaming-Riese hinter der Steam-Plattform, bereitet mit dem Steam Frame VR-Headset, dem Konsolen-PC-Hybrid Steam Machine und einem neu gestalteten Steam Controller einen großen Vorstoß in neues Hardware-Territorium vor. Diese drei miteinander verbundenen Geräte sollen Anfang 2026 auf den Markt kommen und stellen einen mutigen Versuch dar, neu zu definieren, wie sich PC-Gaming über den Desktop hinaus erstreckt – in die virtuelle Realität, in Wohnzimmer und darüber hinaus.
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The Steam Frame: Ein Steam Deck für Ihr Gesicht
Das auffälligste des Trios ist der Steam Frame, ein eigenständiges VR-Headset, das Valve als „Steam Deck für Ihr Gesicht“ beschreibt. Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten, die sich auf Augmented Reality konzentrieren, setzt Valve verstärkt auf immersives Gaming. Auf dem Headset läuft SteamOS auf einem ARM-Chip, sodass Benutzer ihre vorhandene Steam-Bibliothek direkt von einer MicroSD-Karte laden oder drahtlos von einem PC streamen können.
Das Gerät verfügt über einen Snapdragon 8 Gen 3 ARM64-Chip mit 16 GB RAM, ein 110-Grad-Sichtfeld und ein 2.160 x 2.160 LCD-Display pro Auge. Valve hat auch Foveated-Rendering und -Streaming integriert und passt die visuelle Wiedergabetreue dynamisch an, je nachdem, wo der Benutzer die Leistung optimieren möchte, ohne dass es zu spürbaren Qualitätsverlusten kommt. Die Controller verfügen über ein von Steam Deck inspiriertes Layout, einschließlich eines D-Pads für nahtlose Kompatibilität mit bestehenden Steam-Spielen.
Valves VR-Ansatz unterscheidet sich erheblich von Meta, Apple und Samsung und konzentriert sich ausschließlich auf Spiele und nicht auf Mixed Reality oder KI-Integration. Dieser klare Fokus könnte eine einzigartige Nische für den Steam Frame in einem überfüllten Markt schaffen.
Die Steam Machine: PC-Gaming neu gedacht
Die Steam Machine ist Valves Rückkehr zum Konsolen-PC-Konzept und bietet ein würfelförmiges Gerät, das an Fernseher angeschlossen werden kann. Es verfügt über eine semi-kundenspezifische AMD Zen 4-CPU und eine RDNA3-GPU, die 4K-Gaming mit 60 Bildern pro Sekunde und Raytracing ermöglicht. Valve behauptet, es sei sechsmal leistungsstärker als das aktuelle Steam Deck.
Das Gerät wird mit oder ohne den neuen Steam Controller erhältlich sein, wodurch die Kompatibilität mit vorhandenen Peripheriegeräten betont wird. Magnetische Frontplatten und ein LED-Fortschrittsbalken verleihen dem Gerät einen Hauch von Persönlichkeit. Während frühe Tests bei bestimmten Titeln einige Leistungsinkonsistenzen zeigten, geht Valve davon aus, dass sich die Optimierung verbessern wird, je näher der Veröffentlichungstermin rückt.
Der Steam Controller: Drahtlose Freiheit
Der neu gestaltete Steam Controller legt Wert auf Reaktionsfähigkeit und Komfort. Es verfügt über magnetische Analogsticks mit Hall-Effekt mit reduzierten Totzonen, stärkerer Haptik und kreiselbasierten Steuerungen. Ein neues 2,4-GHz-Funkprotokoll sorgt für verzögerungsfreie Konnektivität. Der Controller ist mit dem Steam Deck und Steam Frame kreuzkompatibel und bietet ein einheitliches Erlebnis auf allen drei Geräten.
Jenseits der Hardware: Ein Ökosystemspiel
Die Strategie von Valve besteht nicht nur darin, einzelne Produkte zu verkaufen; Es geht darum, ein vernetztes Gaming-Ökosystem aufzubauen. Das Unternehmen geht davon aus, dass diese Technologien auf Produkte von Drittanbietern ausgeweitet werden, wobei SteamOS möglicherweise auf anderer Hardware läuft.
Die Geschichte von Valve zeigt die Bereitschaft, seine Technologie zu lizenzieren, und die Steam Machine und der Steam Frame könnten als Blaupausen für zukünftige Geräte dienen. Der Erfolg des Steam Decks hat bereits den Weg für andere Handheld-PC-Spielekonsolen geebnet und der Steam Frame könnte eine neue Welle von VR-Headsets inspirieren.
Die genaue Preisgestaltung bleibt unbekannt, aber Valves Ansatz deutet auf eine langfristige Investition hin, um PC-Gaming voranzutreiben – sei es durch eigene Hardware oder durch Einflussnahme auf den breiteren Markt.
Der Schritt von Valve, SteamOS auf Handhelds, Konsolen und Headsets auszuweiten, ist ehrgeizig. Im Erfolgsfall könnte es die Gaming-Landschaft neu definieren und die Grenzen zwischen PC, Konsole und VR verwischen.




























