Perplexity AI führt vor dem Black Friday verbesserte Einkaufstools ein

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Perplexity, die KI-gestützte Such- und Chatplattform, hat ihre Einkaufsfunktionen pünktlich zur Weihnachtsgeschäftssaison deutlich verbessert. Die neuen Tools, die allen Benutzern kostenlos zur Verfügung stehen, zielen darauf ab, über traditionelle, überwältigende Produktlisten hinauszugehen und ein intuitiveres, gesprächigeres Einkaufserlebnis zu schaffen.

Conversational Shopping und Personalisierung

Die zentrale Veränderung ist eine Verlagerung hin zur Interaktion mit natürlicher Sprache. Anstatt endlose Produktseiten zu durchsuchen, können Benutzer ihre Bedürfnisse jetzt mit der KI besprechen. Die Ratlosigkeit führt sie dazu, ihre Suche zu verfeinern und klärende Fragen zu stellen, um den idealen Artikel zu finden.

Wichtig ist, dass sich das System vergangene Gespräche merkt. Dies ermöglicht es Perplexity, zunehmend personalisierte Empfehlungen anzubieten und dabei aus früheren Präferenzen und Suchanfragen zu lernen. Das Unternehmen betrachtet dies als eine Lösung für das „freudlose“ Erlebnis des endlosen Scrollens durch generische Produktraster.

Intelligente Produktkarten und optimierter Checkout

Das überarbeitete Einkaufserlebnis umfasst auch verbesserte „intelligente Produktkarten“. Diese Karten fassen wichtige Informationen – Preise, Spezifikationen und Rezensionen – in leicht verständlichen Formaten zusammen. Dies soll Lärm durchdringen und die besten Optionen schneller aufdecken.

Perplexity nutzt auch seine frühere Partnerschaft mit PayPal, um den Checkout zu vereinfachen. Die Integration verspricht einen nahtloseren Übergang von der Entdeckung zum Kauf.

Der Aufstieg des KI-gestützten Einkaufens

Dieser Schritt unterstreicht einen wachsenden Trend: Verbraucher wenden sich zur Unterstützung beim Einkaufen an KI-Chatbots. Unternehmen wie Perplexity, Google (mit Gemini) und OpenAI (mit ChatGPT) erweitern ihre Plattformen rasch, um dieser Nachfrage gerecht zu werden. Zu den Funktionen gehören jetzt automatische Preisverfolgung (Gemini kauft, wenn ein Ziel erreicht wird) und Agenten-Browsing-Funktionen (Perplexity Comet füllt Einkaufswagen autonom).

Dies geschieht, weil KI-Tools mittlerweile nicht nur Produkte finden, sondern auch einen Großteil des Entscheidungs- und Kaufprozesses für Benutzer abwickeln können. Die Integration von KI in den E-Commerce ist keine Zukunftsmöglichkeit mehr; es entfaltet sich in Echtzeit, insbesondere wenn der Black Friday näher rückt.

Die Verschiebung spiegelt einen breiteren Trend wider, dass sich KI-Plattformen über den Informationsabruf hinaus zu aktiven Einkaufsassistenten entwickeln und die Grenzen zwischen Suche, Empfehlung und Transaktion verwischen.