Die Technologie hat die Mechanismen des Handels grundlegend neu geschrieben. Ihre Restaurantbestellung landet jetzt sofort in der Küche. Sie tippen auf eine Karte für ein Taxi. Sie scannen Ihre eigenen Lebensmittel, während Sie sie in den Einkaufswagen laden. Das ist die Realität mobiler Point-of-Sale-Systeme. Drahtlose Verbindungen zerstören aktiv das traditionelle Kassenmodell. Der Wandel beschleunigt sich.
Point of Sale (POS) ist der Fachjargon für den genauen Ort, an dem eine Einzelhandelstransaktion stattfindet. Hier wechselt Geld den Besitzer. Historisch gesehen dominierten Bargeld und Schecks. Händler stopften ihre Einnahmen in physische Schubladen oder Kisten. Dann kam die Kasse. Es wurde in den 1870er Jahren erfunden und war ein mechanisches Gerät zur Verfolgung von Einnahmen. Es diente als erstes Kassensystem.
Der Fortschritt stagnierte fast ein Jahrhundert lang.
Der nächste große Sprung erfolgte in den 1970er Jahren mit dem Barcode. Universelle Produktcodes wurden erstmals 1974 auf Artikeln angebracht. Händler nutzten Scanner, um diese Codes zu lesen. Verkäufe werden schneller abgewickelt. Die Genauigkeit wurde deutlich verbessert. In den letzten zwanzig Jahren haben Einzelhändler immer mehr Gadgets hinzugefügt, um die Warteschlangen zu verkürzen. Sie führten Kartenlesegeräte ein. Sie fügten Unterschriftenpads hinzu. PIN-Pads wurden zum Standard für Lastschrifttransaktionen.
Die 1990er Jahre veränderten die Geometrie des Ladens. Es entstanden drahtlose Computernetzwerke. Diese Systeme senden Funkwellen durch die Luft, um Daten zu übertragen. Dadurch konnten Kassensysteme mobil werden. Restaurants haben diese Technologie zuerst übernommen. Das Personal könnte Kreditkarten an den Tischen der Kunden verarbeiten. Der Bezahlvorgang wurde beschleunigt. Weitere Branchen folgten.
Autovermieter haben mobile POS eingeführt, um die Rückgabe von Autos am Straßenrand abzuwickeln. Hotels schickten Kellner mit mobilen Geräten an den Pool, um Getränkebestellungen entgegenzunehmen. Die Reibung, zu einem festen Schalter zurückzukehren, verschwand.
Einige Einzelhändler verzichten inzwischen vollständig auf zentrale Kassen. Angestellte verwenden tragbare Computer, um Transaktionen vor Ort abzuschließen. Apple Stores bieten das deutlichste Beispiel. Sie haben Registrierkassen entfernt. Mitarbeiter beantworten Fragen, überprüfen den Lagerbestand und schließen Verkäufe mithilfe von Handheld-Geräten ab. Das Ladenlayout ist fließend. Die Transaktion kann überall stattfinden.
Mobile POS ist besonders im Außendienst nützlich. Hampton Jitney, ein Busdienst, der New Yorker nach Long Island bringt, nutzt ein Bordsystem. Die Mitarbeiter prüfen die Reservierungen. Sie nehmen Zahlungen entgegen. Sie drucken Quittungen direkt vor Ort aus. Auch kleine Händler passen sich an. Flohmarktverkäufer und Kuchenverkaufsbetreiber können jetzt Kreditkarten akzeptieren. Sie wickeln Transaktionen über normale Mobiltelefone ab.
Es bestehen weiterhin Sicherheitsbedenken. Drahtlose Transaktionen werfen Fragen zur Datenintegrität auf. Dennoch profitieren sowohl Verbraucher als auch Händler von der Verfügbarkeit mobiler POS. Einzelhändler und Dienstleistungsunternehmen steigern die Mitarbeiterproduktivität. Die Arbeitskosten sinken. Ein Restaurantkellner spart erheblich Laufarbeit, indem er die Wege zur Küche oder zur Kasse reduziert. Die Genauigkeit verbessert sich. Schriftliche Bestellungen werden aus der Gleichung ausgeschlossen. Kunden erhalten einen schnelleren Service. Sie erhalten sofort fehlerfreie, detaillierte Belege.
Die Infrastruktur des Einzelhandels ist nicht mehr an eine Wand gebunden. Es bewegt sich mit dem Kunden.
Wohin entwickelt sich der mobile Point-of-Sale?
Wagamama war der Zeit voraus. Sie haben mobile POS schon früh eingeführt. Server tragen kleine Computer zu Tischen. Direkt dort bestellt man Getränke und asiatisch inspirierte Speisen. Die Küche sieht die Bestellung sofort. Das Gleiche gilt für die Getränkebar.
Wenn der Koch fertig ist, drückt er einen Knopf. Ein Ticket wird gedruckt. Es teilt dem Kellner genau mit, wo er das Essen abgeben soll. Dann kommt die Rechnung. Der Server präsentiert es sofort. Sie ziehen Ihre Karte durch. Ein tragbarer Drucker spuckt eine Quittung aus. Erledigt.
Jetzt gehen sie weiter. Mit einer iPhone-App können Sie bereits vor Ihrer Ankunft bestellen. Sie können das Menü durchsuchen. Senden Sie die Bestellung an die Küche. Bezahlen Sie mit Kreditkarte. Dann entscheiden Sie, ob Sie vor Ort essen oder mitnehmen möchten. Im Vereinigten Königreich ist dies bereits live. Andere Länder werden es bald bekommen.
Sicherheit ist die nächste große Hürde. Die Transaktionssicherheit muss ständig verbessert werden. Einzelhändler nutzen verschlüsselte Kartenlesegeräte, um an der Spitze zu bleiben. Ihre Daten verlassen den Leser nie im Klartext. Es bleibt verschlüsselt. Dadurch wird das Risiko eines Diebstahls minimiert.
Auch das kontaktlose Bezahlen verändert das Spiel. Diese Karten verfügen über einen eingebauten Computerchip. Sie müssen sie nicht durchziehen. MasterCard arbeitet mit Home Depot und Sports Authority zusammen, um Systeme zu installieren, die diese Karten akzeptieren. Auch Tankstellen und Fast-Food-Restaurants nutzen sie. Die Transaktion dauert 30 Sekunden weniger. Die Linien bleiben kürzer.
Visa drängt Mobiltelefone dazu, dasselbe zu tun. Sie starteten ein Programm in Malaysia. Kunden schwenken ihre aktivierten Telefone in der Nähe eines Terminals. Das Telefon überträgt Kreditdaten sicher. Es verfolgt den Transaktionsverlauf.
Stop & Shop Supermarket Co. installiert in vielen Geschäften ein System namens ScanIt!. Sie betreten den Laden. Sie legen eine Kundenkarte vor. Dann greifen Sie zu einem tragbaren Scangerät.
Auf dem Display werden Sonderangebote angezeigt. Es kennt Ihre Einkaufshistorie. Es schlägt Ihnen sogar Gutscheine vor, wenn Sie in einem Gang an einem Produkt vorbeigehen. Sie scannen Artikel. Sie packen sie sofort in Ihren Warenkorb. Das Gerät rechnet alles zusammen. Sie bezahlen an einem Selbstbedienungskiosk.
Mobile Point-of-Sale-Systeme dezentralisieren den Verkauf. Der eigentliche Verkaufspunkt entfernt sich von einem festen Register. Zeitverschwendung wird minimiert. Unnötiger Papierkram entfällt. Das Ziel ist einfach. Machen Sie das Einkaufen für den Verbraucher einfach und automatisch.
Händler sind nicht die einzigen, die drahtlose Tools verwenden. Verbraucher sind es auch. Mobiltelefone ermöglichen Preisvergleiche. Mit Diensten wie Amazon Mobile können Sie die Preise von Mitbewerbern in der Nähe oder online überprüfen. Mit Bazaarvoice können Käufer vor dem Kauf Produktbewertungen auf ihrem Handy abrufen. WLAN-Gutscheine sind auch auf Mobiltelefonen verfügbar.



























